Wehemut
Ostern
Tränenblind der Tag, am Berg noch liegt der Schnee
Himmelschlüssel frühlingsahnend blühen
Kirschbaumknospen kämpfen Im Geburtenweh
Amsellieder durchs Geäste ziehen.
Erschreckt, verweint, im Wolkennetz gefangen
Der Himmel scheint zum Greifen nah
Tod und Auferstehung miteinander ringen
Ringsum die Gegend atmet Golgatha!!!
(Ich)
Frohe Ostern!
eure Petruta
Geboren für die Ewigkeit
" Poesie und Musik, sind dem Gebet nächsten Verwandten"!
(Ich)
Sei willkommen Frühling!
" Geboren für die Ewigkeit
Ich übersah von so viel Nacht
Wie durch das verträumte Feld
Mit warmer Hand die Frühlingswelt
Streute sie verjüngte Pracht
Übers Land-und siehe da
Wie es keimt und blüht und glänzt
Wachstumslust an Wunder grenzt
Wenn Gotthauch der Erde nah!
Die Verwandlung mächtig, still
Durch die Schöpfung macht die Runde.
Ach Natur, an diesem Spiel
Ein Geheimnis liegt zugrunde
Ein stummes Glück, ein leiser Ruf
Ein leichtes Beben durch die Zeit
Was für ein Rätselwerk Gott schuf
Geboren für die Ewigkeit! "
Ein Frühlingsgruß für meine HP Besucher!
eure Petruta
Begegnungen
Träumend erreicht man den Himmel
Lachend erreicht man das Leben
Weinend erreicht man sich selbst
Bettend erreicht man GOTT!!!
(Ich)
" Des Lebens Freudentanz
So bist du wieder in dem grünen Wald
Dem Lärm der großen Stadt entkommen!
Vertrautes Glück hat dir die Angst genommen
Von schwerem Atem und glotzendem Asphalt.
Wie unbeschwert der Hang am Himmel ruht!!
Noch keine Wolke trübt sein klares Blau!
Die Wiese glänzt in reinem Morgentau
Schwelgend in der süßen Wonnen Glut.
Was dir im trügerischen Großstadtglanz
Verloren ging, das findest hier du wieder
Mit dir im Einklang, du schließt die Augenlieder
Und fühlst des Lebens Freudentanz! "
(Aus meinem Gedichtband " Die gelbe Rose" )
Lesung vom 04. November 2022
Ein entspannter Abend, ein gutgelauntes Publikum, eine freundliche Gastgeberin und eine genaue Organisatorin!
Folglich bin ich eine sehr dankbare Autorin, deren Lesung von feinster Musik begleitet wurde.








Buch: Zeit der Entspannung
Eine Kostprobe bitte sehr:
Ein Schneckenmann, nicht mehr so jung
Man merkte das an seinem schwachen Schwung,
Kletterte auf einen Kopf Salat
Und aß begierig Blatt für Blatt.
Seine Frau kam hinterher
Schlank, adrett nicht so wie Er
Und schrie ihn an: "Du bist zu fett
Dein Platz wird eng im Ehebett
Ich lass mich scheiden"
Sie verspricht.
"Ist gut, aber verhungern will ich nicht".


