Tourismusschule Bad Hofgastein

10.05.2019, 9:30 TSS Bad Hofgastein, Tourismusschule. Lesung in Kombination mit Schreibwerkstatt in der HLT4 Klasse der Fr. Professorin Schimpl-Wallner. 

Aufmerksam zuhörende Schülerinnen und Schüler, eine nicht zu übersehende Höflichkeit, überdurchschnittlich gutes Benehmen - all diese soliden Sympathieträger zeichnen die Klasse der Fr. Professorin Schimpl-Wallner aus - Ihnen gebührt mein großes Kompliment!

Herzlichen Dank, dass ich als Gast bei Ihnen sein durfte und liebe Grüße an Ihre Schützlinge. Meine Anerkennung gebührt auch der gesamten Lehrerschaft, die die Geschicke dieser Bildungsstätte stilvoll lenkt. Viel Erfolg weiterhin und ganz liebe Grüße.  Petruta Ritter.

SchreibLust 2019

Ostern 2019

Ähnliches Foto

Sonnige Osterfeiertage wünsche ich allen meinen Homepagebesuchern, auch mit einem Gedicht!

                   Ostern

 

Die Regenwolken Freudentränen gießen

Durchrauscht vom Leben.

Soweit das Auge schaut, nur blühende Narzissen

Die Kirchenglocken beben,

 

Im Glück der Auferstehung. Das Leid entschwand,

Im nassen Wolkendunst.

Süße schwer, du greifst nach meiner Hand

Schwelgend in der Frühlingslust.

 

Wir blicken in den Tag, gelassen, still

Im Traumnetz gefangen.

Der laue Wind verdrängt das Wolkenspiel

Gottes Sohn vom Licht umfangen,

 

Steigt zur Himmelsleiter aus dem Grabesgrunde

Vom Schmerz befreit.

Ein Chor geheimer Engel, in dieser hehren Stunde

Besingt die Osterzeit.

 

Petruta Ritter, 2019

Artikel in der Siebenbürgerzeitung

Quelle: https://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/oesterreich/19547-vorweihnachtliche-feier-der.html

 

Vorweihnachtliche Feier der Nachbarschaft Gmunden-Laakirchen: Petruta Ritter wird Neumitglied

Zur vorweihnachtlichen Feier mit Neuwahlen lud der Vorstand der Nachbarschaft der Siebenbürger Sachsen Gmunden-Laakirchen die Mitglieder und Freunde traditionell am 8. Dezember in den Gemeindesaal der Evang. Kirche Laakirchen ein. Als Ehrengäste konnte Nachbarvater Manfred Schuller den evangelischen Pfarrer Gustav Klosius mit Gattin begrüßen, weiters Heide Wellmann als Stellvertreterin der HOG Bistritz in Österreich sowie die Schriftstellerin Petruta Ritter, welche die Feier mit ihren Gedichten, begleitet von einem Trompetenduo überaus feierlich gestaltete.

Mit Petruta Ritter wurde die Nachbarschaft Gmunden-Laakirchen literarisch sehr bereichert. Als neues Mitglied begrüßt, darf sich die Nachbarschaft als sehr stolz bezeichnen, eine Poetin in der Runde zu haben. Einst von Michael Barth (1920-2006, geboren in Wallendorf) jedes Jahr aufs Neue mit einem weihnachtlichen Gedicht beglückt, ist es nun Petruta Ritter, die die vorweihnachtliche Feier aufwertet. Aber nicht nur bei der Weihnachtsfeier, sondern auch beim Siebenbürgischen Kulturherbst, zuletzt im Oktober, bei einer sehr emotionalen Lesung.

 

 Nach dem Eingangsgebet und dem Totengedenken berichtete Obmann Kons. Manfred Schuller über die im abgelaufenen Jahr stattgefundenen Veranstaltungen und die Geschehnisse rund um den Landesverband der Siebenbürger Sachsen. Anschließend wurden wie alle Jahre die Mitglieder, Freunde und Gönner der Nachbarschaft zum Mittagessen mit Krautwickel eingeladen. Die „Siebenbürgischen Seitenblicke“, u.a. mit Bildern vom 65-jährigen Gründungsjubiläum im Oktober und aus Sächsisch Regen von der letzten Weihnachtsaktion, fanden wieder großes Interesse. Mit Kaffee und Kuchen ging es in einen gemütlichen Nachmittag, der die vorweihnachtliche Feier abrundete.

Der Vorstand der Nachbarschaft Gmunden-Laakirchen wünscht seinen Mitgliedern für das Jahr 2019 alles erdenklich Gute, Glück sowie Gesundheit und dankt allen für die treue Mitgliedschaft im Verein.

Petruta Ritter – ihre Philosophie – ihr Schreiben – ihre Person


„Die Poesie ist das Leben, gesehen in Reinheit und gefasst in den Zauber der Sprache“. - Mit Spitzengefühl, sehr emotional, bereit, das Innerste preiszugeben und die Lebensgeheimnisse zu offenbaren, präsentiert sich die Autorin und Lyrikerin Petruta Ritter, in Rumänien geboren und in Gmunden wohnhaft, in ihren bisher erschienenen Werken, die mehr und mehr Beachtung und Würdigungen in den Medien bringen. Was ist das Erfolgsgeheimnis der Autorin?

Fest entschlossen, das Siegel, in welchem sich Geheimnisse, eine belastende Vergangenheit, viele Enttäuschungen, schwere Prüfungen, die das Leben mit sich bringt, zu brechen, öffnet sie ihr Seelenleben dem Leser und dieser befindet sich mittendrin in ihrer Gefühlswelt. Im bereits 2013 erschienenen Werk „Die erträumte Freiheit“ entführt Petruta Ritter in ihr Heimatdorf in Rumänien, in dem sie geboren wurde. Als Älteste mit drei Geschwistern aufgewachsen, lässt sie uns teilhaben am Familienleben, überschattet von Schicksalen, dem ihre Familie ausgeliefert war, kontrolliert von der rumänischen Geheimpolizei, der man nicht auskam, die so unendlich viel Leid über ihre und andere Familien brachte. Aber auch idyllisches beschreibt sie, harmonisches Leben, Gemeinschaft, Nächstenliebe, jedoch wurde dies immer wieder unterbrochen von unvorhergesehenen, schicksalhaften Ereignissen und Begegnungen.

Ihre Liebe verschlägt sie 1976 nach Oberösterreich, in die Landeshauptstadt Linz. Nun, nach vielen Jahrzehnten hat sie sich entschlossen, ihr Leben niederzuschreiben. Mit dem Werk „Die erträumte Freiheit“ ist es ihr gelungen, die Vergangenheit zu bewältigen, mutig in die Zukunft zu schauen und mit dem Spruch „Überzeugung gepaart mit Begeisterung verleihen uns Flügel und führen uns zum beabsichtigten Ziel“ macht sie Hoffnung, dass es jedem möglich ist, sich Ziele zu setzen und diese zu erreichen. Ihr literarisches Ziel hat Petruta Ritter aber noch nicht erreicht, zu viele Emotionen stecken noch in ihr, die sie aufzuarbeiten hat und in die Öffentlichkeit bringen muss. Mit erfolgreichen Anthologien, wie „Lyrik und Prosa unserer Zeit“ und „Winter-Märchen-Haft“ begab sie sich auf den Weg des Schreibens, und der Weg ist noch lange nicht zu Ende.

Einblick in ihre Gefühlswelt gibt Petruta Ritter vor allem in ihrem erschienenen Werk „Licht und Schatten“. In ihren darin verfassten Gedichten versucht Petruta Ritter die vielschichtigen Stimmungen ihrer Seele – so gut sie vermag – in Worte zu fassen, ihnen eine geschmeidige Form zu geben und sie dann – nach einem Feinschliff – als Endresultat in einem Gedicht festzuhalten. Weitere Gedichtbände, wie „Salzkammergutzauber“ (erschienen 2014), „Seelenlandschaft“ (2017) oder „Sehnsucht nach unbekanntem Glück“ (2018) sprechen ihre klare deutliche Sprache und öffnen dem Leser ein anderes Bewusstsein.

Als Gegenstand ihrer Inspiration dient die Natur mit ihrer vollendeten Schönheit, der besternte Himmel, der Mond – in all seinen Phasen – und der Wald. Jede Jahreszeit offenbart der Dichterin neue Facetten als Grundlage für ihre künstlerische Kreativität. Und nicht zuletzt die Romantik ist ein Tummelplatz ihrer feinfaserigsten Gefühle, Liebe und Sehnsucht – bewegende Emotionen, die sie zum Träumen anregen, ihr wohl aber auch Momente der Traurigkeit bescheren. Die Melancholie begleitet sie oft auf ihrem dichterischen Weg. Der Leser fühlt sich ertappt, denn es sind manchmal Gefühle, die einen selbst begleiten.

Wie schön ist es, wenn jemand dasjenige in wenigen Worten beschreiben kann, was vor ihm liegt. Sei es eine blühende Wiese, der Wald, der Baum, der Garten.

Wir wünschen der Autorin noch viele Momente, denen sie in Worten Ausdruck verleihen kann. Alle bisherigen erschienenen literarischen Werke und Informationen über die Autorin selbst findet man online unter
www.petrutaritter.at.

Obfrau Ingrid Schuller

Zum Jahreswechsel

Und wieder ein Jahr vorüber ...… Zeit, die ich in einem Gedicht fließen lassen möchte und die mir zugleich ein Fenster in das neue Jahr öffnet.

Euch Allen die besten Wünsche für das neue Jahr! Eure Petruta

Und noch ein Jahr

 

Ausgebrannt das alte Jahr

Stumm geht es bald verloren

Das Neue macht die Augen auf

Über die Nacht geboren.

 

Ich prüfe die vergangene Zeit

Noch ehe ich sie vergess

Sie gab mir Freude tausendfach

Gelegentlich auch Stress.

 

Es war ein reges Auf und Ab

Ein ausgewogenes Leben

Es hielt mich neugierig und wach

Ein Nehmen und ein Geben.

 

Nun –  wie ein großes Feld vor mir

Das neue Jahr liegt offen

Räumt ein mir Fülle, Zeit und Platz

Und ein erstarktes Hoffen.

 

Wenn auch manches Hindernis

Mein Blick will es verstellen

Der Glaube in meine Kraft

Wird mir den Weg erhellen.


                                                           Gmunden, Dezember 2018