Winter Beginn

Liebe Freunde, der Winter hat uns nicht vergessen- leider oder zum Glück- wie man es nimmt. Ein Gedicht musste her:

Winter Beginn

 

Das ist ein beschwingter Tanz

Von kleinen, weißen Schmetterlingen

Mit verspielter Eleganz

Leicht sie schütteln ihre Schwingen

 

Überrascht vom hellen Schaum

In Leichenstarre liegt das Feld

Verwirrt sei Herz- man fühlt es kaum

Im kalten Schlaf die Erde fällt

 

Zahme Vögel arg im Schrecken

Flüchten eilig ins Geäst

Dicht beieinander sich verstecken

Vorm ungeliebten Winterfest

 

Wald und Wiese, Fels und Strauch

Alle tragen weiße Socken

Himmelwärts steigt bang der Rauch

Flimmernd durch die weichen Flocken

 

17.01. 2016  Petruta Ritter Copyright

Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen

eure Petruta

 

 

Frühlingsflieder

Frühlingsflieder

Vor meinem Fenster blüht der Frühlingsflieder
Noch nie zuvor war seine Pracht so schwer
Durch seine Blätter ein leises Stöhnen geht...
Vom lauen Wind geschaukelt Hin und Her.

Üppig geschmückt mit violetten Kelchen
Erstreckt er seine Arme sanft und weich
Vom Sonnenstrahl gestreift fließt durch die Lüfte
Der wohlbekannte Duft aus seinem Blütenreich.

Petruta Ritter Copyright

Bezaubert von seiner Schönheit, hab ich meinen Fliederstrauch ein Gedicht gewidmet.

Lesungen Buchpräsentation

Liebe Freunde,

am 28.03.2015  16h findet im schönen , mit erlesenen dekorierten  Gemälden "Atelier am Markt" - Marktplatz 19 Gmunden, meine nächste Lesung. Ich freue mich , Euch dabei begrüßen zu dürfen. Ein Frühlingsgedicht als Kostprobe:

Schneerosen,

 

Im Garten blühen wieder Schneerosen

Es ist März und Frühlingsbeginn

Nebelschwaden über die Felder Ziehen

Zärtlich glitzernde Strahlen liebkosen,

 

Die Luft, die trügerisch lockt

Hinaus- und wenn die Sonne es noch so gut meint

Und man glaubt, der Sommer ist nicht mehr weit

Vergiss nicht, der Himmel manchmal noch flockt

 

Spatzen und Amseln belagern die Bäume

Auch Du Mensch , sei fröhlich, den Tag nicht versäume

Geh in den Wald und Du wirst schon sehen

Die Naturzaubereien, die stündlich geschehen

 

Am Zaun Schneeglöckchen unbefleckt weiß

Aus feuchter Erde auf Sonnengeheiß

Erblühen und Freude strömt in Dein Herz

Schön ist der Mai- doch der Frühling fängt an im März

 

Petruta Ritter

copyright

2015

Buchpräsentation im SEP

Ein Foto von meiner Buchpräsentation im Salzkammergut Einkaufs Park in Gmunden:

 

Das Flugzeug

 

 

 

Am Himmel ein Flugzeug eilt unbeirrt

Irgendwo zu einem entlegenen Ort

Wer weiß schon wie oft flog er dort

Wo der Mensch sich in Träumen verliert

Ausgehungert nach Sonne und Meer

Die Sehnsucht nach Urlaub zu stillen

Freier zu leben nach eignem Willen

Ohne Computer, den Kopf pflichtenleer

Den Blick nach dem Flugzeug-in der Wiese ich sitze

Und verfolge seine weiße Spur

Ein Riss in dem Himmel, eine geflochtene Schnur

Die mit den Wolken verschmilzt

Hinter mir der Birke üppiges Kleid

Von Wärme umsäumt- in den Lüften sich wiegt

Eintönig- ihr Rascheln Geheimnisse birgt

Aus längst entschwundener Zeit

Eine Amsel vergnügt schwirrt ohne Sorgen

Ihre schrillen Lieder aus Freude und Lust

Noch ist sie ihrer Freiheit bewusst

Noch keine Nachwuchs hat sie zu versorgen

Am Rande des Weges-- Vergissmeinnicht

Schwelgt in Blau- die Farbe bekam sie vom Himmel

Ich pflücke die Worte für ein Gedicht

Die mir begegnen mit leisem Gemurmel

 

Petruta Ritter 2013

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